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Sunday, September 28, 2014

Fall and the things it will bring - Herbst, und was er uns bringen wird

30 weeks along
In der 33. Woche

 
Therefore do not cast away your confidence, which has great reward. 
For you have need of endurance, 
so that after you have done the will of God, you may receive the promise.
Hebrews 10:35-36 

Fall has arrived, we are getting closer to the excitement.
Olevander has asked me so many times: When does the baby come?, to which my answer always has been: Im Herbst. (In the fall.) He then would usually say something like: No, I want baby now, to which I would patiently explain that we really wouldn't want baby to come this early as it would be too small, not ready, and so on.
And here I am announcing excitedly: Fall is here! His natural response, of course: Now where is baby?!? He's got a point. What do I say now: It is just a mere 3 weeks from now? To a three year old that is a whole eternity away.
To me, however, 3 weeks sound like an all too short amount of remaining time, especially since I appreciate the Now, since I am doing well, since I know everything will change, particularly the time available to me, and last but not least I am well aware that it can be easily less than these 3 weeks.
So I resolve to take one day at a time, appreciate the beautiful fall weather as we go along and we'll know soon enough what will happen.
Being pregnant has always been a very special period of my life. First of all, I have been blessed with beautiful, easy pregnancies. Thank God I have always felt great! I have come to expect a few adjustments that the body takes to meet this huge challenge like an occasional heart burn, frequent trips to the bathroom, or less energy. I never felt the typical nausea, though, never lost a meal. Fortunately, for me being pregnant has always been a very positive and happy experience. I am very thankful!
That is why I am not in a hurry to end this special time prematurely - as everybody seems to assume ('Oh, I am sure you are counting the days ...'). To the contrary, I will enjoy it to the fullest as long as it will last.
Also, expecting means switching into a new wardrobe. I like that. To me it is a nice perk of pregnancy to be able to shed my regular clothing and dig into the box full of maternity clothes.
Then, of course, I do enjoy the unknown, the guessing about the gender of the baby. All the questions I am getting to which I can just ignorantly shrug my shoulders and say: We have no idea and we actually don't mind. You know, we will find out soon enough and then we will be sure for the rest of our lives. :)
But my favorite thing about being pregnant are the movements I can feel from within. This baby in particular seems to be especially active. What a kicker! Have we watched too much soccer during the World Cup?
Often times I can feel baby's motions: stretches crosswise, sudden kicks, slow rolls, the rhythmic jerks of hick ups - all kinds of expected or surprising movements. Going to sleep and being able to pay attention to all that is going on within me is simply one of the most rewarding and beautiful aspects of pregnancy. I know I will miss this feeling of life within me once baby is born.
The children like to feel my tummy, love holding their hands on it, and await the next move. My youngest one, though, is not always ready to share my tummy, no matter how much real estate there is. I am sorry but do I really hear arguing about who gets to touch my round belly?? Ehm, how big do I have to become?
Olevander as young as he is counts this little one as part of the family as if baby had always been part of it. When we sit in the restaurant, he will point out the empty seat at the table and announce: This is for baby! And if one of us happens to plop down right on that spot he will get downright upset.

What about life with four children? Don't I have any concerns?
I am sure with God's help everything will work out just fine and everyone in our family will adjust to this little addition. Honestly, though, I do have one serious concern: Talking time in the car.
As it is with 3 kids in the back of the car, we have to take turns who gets to talk for how long. Oftentimes, I have no choice as to referee who gets the next turn, don't just interrupt, and please let the little one finish. But what if older sibling just wanted to point out something by the side of the road, a funny sign, a deer, a bulldozer? By the time little sibling is finally finished making their point that thing may long be past!
How are we going to fit in one additional little voice to be heard???
I have no idea. 

33 weeks along 
In der 33. Woche


Werft nun euer Vertrauen nicht weg! Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft. 
Aber ihr müsst standhaft bleiben und tun, was Gott von euch erwartet. 
Er wird euch alles geben, was er zugesagt hat.
Hebraeer 10, 35-36

Der Herbst ist da - Anlass zur Freude, schliesslich bringt er uns naeher an unseren Geburtstermin heran.
Olevander hat mich schon so oft gefragt: When does the baby come? (Wann kommt das Baby?), worauf meine Antwort ist: Im Herbst. Darauf warf er dann gewoehnlich ein: No, I want baby now. (Nein, ich will Baby jetzt haben.), worauf ich dann geduldig erklaerte, dass wir Baby jetzt bestimmt noch nicht haben wollen, da es noch zu frueh dafuer sei, es noch nicht gross genug sei usw.
Und hier komme ich und verkuende aufgeregt: Der Herbst ist hier! Seine Reaktion, ganz natuerlich:  Now where is baby?!? Wo steckt denn nun das Baby?!?
Recht hat er. Was sage ich nun: Och, nur noch 3 Wochen.
Fuer einen 3jaehrigen ist das doch eine halbe Ewigkeit!
Fuer mich jedoch klingen 3 verbleibende Wochen wie gar nichts, besonders, da ich das Hier und Jetzt voll und ganz geniesse, da es mir gut geht, da ich weiss, welche Veraenderungen auf uns zu kommen (besonders die Zeit, die mir persoenlich bleiben wird), und nicht zuletzt, da ich mir bewusst bin, dass es sehr wohl auch weniger als 3 Wochen sein koennen.
Also geniesse ich ganz bewusst jeden Tag, der mir bis dahin bleibt, erfreue mich in der Zwischenzeit an dem herrlichen Herbstwetter und vermeide das unruhige Schielen auf Morgen.
Meine Schwangerschaften sind immer ganz besondere Zeiten in meinem Leben gewesen. Gluecklicherweise bin ich immer mit wunderschoenen, leichten Schwangerschaften gesegnet gewesen. Gott sei Dank habe ich mich immer sehr wohl gefuehlt. Auf die ganz verstaendlichen Anpassungen des Koerpers an die extra Belastung kann ich mich einstellen, wie ein gelegentliches Sodbrennen, die haeufigen Klogaenge, und das Weniger an Kraft. Aber ich habe nie die typische Uebelkeit empfunden, und auch keine einzige Mahlzeit verloren.
Zum Glueck war es fuer mich immer so, dass der schwangere Zustand eine sehr positive und glueckliche Erfahrung war. Aus diesem Grunde bin ich auch nicht in Eile, diese besondere Zeit vorzeitig abzukuerzen oder beenden zu wollen - wie jeder gemeinhin anzunehmen scheint ('Oh, sicher koennen sie es kaum mehr erwarten ...'). Im Gegenteil, ich werde diese Zeit bis zum letzten Moment auskosten.
Ein Kind zu erwarten bedeutet auch der Wechsel in eine neue Garderobe. Eine angenehme Abwechslung. Ich finde es einen schoenen Nebeneffekt, meine gewoehnlichen Sachen vorerst beiseite zu legen und mich stattdessen aus der Kiste mit Umstandskleidung zu bedienen.
Ausserdem macht mir natuerlich das Unbekannte Spass, das Raetselraten um das Geschlecht des Kindes. Auf all die Fragen, die ich hoere, kann ich einfach unwissend meine Schultern heben und erwidern: Wir haben keine Ahnung, was wir bekommen, und das macht uns auch ueberhaupt nichts aus. Wissen Sie, wir werden es noch frueh genug herausfinden und dann wissen wir es fuer den Rest unseres Lebens. :)
Was mir aber am Liebsten an jeder meiner Schwangerschaft war, sind all die Bewegungen, die ich von innen spuere. Und dieses Baby scheint ganz besonders aktiv zu sein. Was fuer ein Strampler, was fuer ein kleiner Kicker! Haben wir etwa zu viel Fussballweltmeisterschaft gesehen??
Sehr oft spuere ich Babys Bewegungen: einmal quer Ausstrecken, ploetzliches Strampeln, langsame Wendungen, rhythmisches Zucken durch Babys Schluckauf - alle moeglichen erwarteten oder ueberraschenden Bewegungen. Wenn ich mich schlafen lege und dann mal so richtig in mich hineinhoeren kann und spuere, wie das Baby da drinnen rumort, ist das fuer mich ein unvergessliches und wunderbares Erlebnis. Ich weiss schon jetzt: Dieses spuerbare Leben in mir wird mir nach der Geburt sicher fehlen!
Die Kinder fassen gern meinen runden Bauch an und legen ihre Haende darauf, um die naechste Bewegung des Babys zu erwarten. Allerdings will mein Juengster meinen Bauch nicht immer teilen, ganz egal, wieviel Flaeche er inzwischen bietet. Hoere ich da tatsaechlich Streit, wer meinen Bauch anfassen darf?? Aehm, wie rund muss ich eigentlich noch werden?
Olevander, so klein er noch ist, zaehlt diesen neuen Erdenbuerger jetzt schon zu unserer Familie, als sei er es immer schon gewesen. Wenn wir in der Gaststaette Platz nehmen, zeigt er auf den noch freien Platz und verkuendet: This is for baby! (Der ist fuer Baby!) Und wehe, wenn sich einer von uns ausversehen darauf niederlaesst - Olevanders Zorn ist ihm sicher.
Und, das Leben mit vier Kindern? Habe ich nicht irgendwelche Bedenken?
Ich bin mir sicher, mit Gottes Hilfe wird sich alles fuegen und jede und jeder in unserer Familie wird sich auf dieses kleine Wesen einstellen. Aber, ganz ehrlich, eine Sache macht mir schon etwas Sorge: Redezeit im Auto.
Jetzt schon - mit 3 Kinder auf der Rueckbank - ist das so eine Sache: Wir muessen uns abwechseln, wer wann wielange was sagen darf. Oftmals bleibt mir nichts anderes uebrig, als die Schiedsrichterin zu spielen, wer als naechstes dran ist, unterbrich bitte nicht und bitte lass die Kleinen ausreden. Aber was ist, wenn das aeltere Geschwisterkind bloss schnell mal was am Strassenrand zeigen wollte, ein lustiges Schild, ein Reh, oder einen Bagger? Bis das kleine Geschwisterchen endlich alles rausbekommen hat, ist das Interessante doch schon laengst vorbei!
Wie schaffen wir es da, auf noch ein extra Stimmchen Ruecksicht zu nehmen???
Ist mir ein Raetsel.