Saturday, January 11, 2014

A visit home - Ein Besuch zu Hause

Let not your heart be troubled; you believe in God, believe also in Me. In My Father’s house are many mansions; if it were not so, I would have told you. I go to prepare a place for you, And if I go and prepare a place for you, I will come again and receive you to Myself; that where I am, there you may be also.  
John 4:1-3

Euer Herz lasse sich nicht ängstigen, trauet auf Gott, trauet auf mich. In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; hätte ich euch, wenn dem nicht so wäre, gesagt, daß ich hingehe euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingegangen bin, und euch die Stätte bereitet habe, komme ich wieder und werde euch mitnehmen zu mir, damit wo ich bin, auch ihr seid.
Joh. 4, 1-3





















A year ago we spent Christmas in Germany. As this season came around this year my thoughts wandered back to that visit. All the places that are special to me, memories of my childhood, my old home, the crooked streets and cobble-stoned squares of my town (that I probably could walk blindly), all the festive decorations, sweet smells of the Christmas market, the gingerbread and Stollen, the well-known Christmas carols, the familiar sound of the church bells, the cantatas of the Christmas Oratorio, that I have heard many times before ... all that made our visit special and very memorable. But when I really think of it - especially with the time that has passed - what truly is most important are the people.
People are what turn a place into home.
Family, friends, neighbors, old classmates, college friends, people that I recognize in the bakery and introduce myself to, the people at the birthday celebration, the ones that will gather to have breakfast together. It is the people that I love and appreciate back home. These are the ones with which I share my past. These are the ones that I can go back to as if we had just hung out the previous day.  Invitations to come over, a set table with coffee and cakes, the open arms that welcome us everywhere, walking together through the park, the shining eyes of the children at the lighting of the Christmas tree candles, strolling over the Christmas market, a play date at the playground, the kids even bathing together, going hiking in a big circle of friends, watching the children feed the swans and ducks, banging away at the piano, calling relatives that are further out, visiting the museum together, chatting about the past, sharing about our lives as if we wouldn't live an ocean apart, making plans together.
So when I think home first and foremost I think people to which I come home.
I probably would feel as a tourist in my own town would it not be for the people that I get to see.
Trust me, traveling across the ocean with a crew of little ones is not a walk in the park. Squeezing into a tight airplane seat all the while balancing the energetic toddler on my lap, keeping little hands and minds busy during the long hours, putting up with the sleepy effects of jet lag, having to deal with wide awake children at bed time and frequent night wakings, in short, dealing with all the various inconveniences that a far journey like that entails ... it does not sound like vacation at all. (If someone is - in Teutonic fashion - blunt and tells me I look tired they might just have a point.) But in the end, it is all worth it because of the people that I get to see: my family and friends.
I am thankful to God for every one of them.
I am thankful for my sense of belonging, for my feeling of home, for all the lasting and wonderful relationships that mean a lot to me. Thank God for the people that make this place home.



































Letztes Weihnachten haben wir in Deutschland verbracht. Und so ist es nur natuerlich, dass ich mich in diesem Advent oft an unseren Besuch vor einem Jahr erinnerte. All die Orte, die mir wichtig sind, mit denen sich Erinnerungen meiner Kindheit verbinden, das Haus, in dem wir frueher wohnten, die krummen Strassen und gepflasterten Plaetze meiner Stadt (die ich sicher blind laufen koennte), all der Adventsschmuck, die suessen Gerueche vom Weihnachtsmarkt, Lebkuchen und Stollen, die altbekannten Adventslieder, der heimatliche Klang der Kirchenglocken, die wohlvertrauten Kantanten des Weihnachtsoratoriums ... all diese Dinge machten unseren Besuch wunderbar und sehr eindruecklich. Aber wenn ich es mir recht ueberlege besonders mit dem zeitlichen Abstand: Was eigentlich zaehlt sind die Menschen.
Menschen sind doch erst das, was einen Ort zur Heimat macht.
Familie, Freunde, Nachbarn, alte Klassenkameraden, Studienfreunde, Leute, die ich in der Baeckerei erkenne und anspreche, die Gaeste des Geburtstagskaffeetrinkens, diejenigen, die sich zum gemeinsamen Fruehstueck einstellen. Es sind die Leute, die mir dort wichtig sind und die ich schaetze.  Das sind diejenigen, mit denen ich eine gemeinsame Vergangenheit habe. Das sind diejenigen, mit denen ich genau da anfange, wo wir das letzte mal aufgehoert haben, als wenn es erst gestern gewesen sei. Einladungen zum Besuch, einen gedeckten Tisch mit Kaffee und Kuchen, die offenen Arme, die uns ueberall empfangen, ein gemeinsamer Spaziergang durch den Park, das Leuchten der Kinderaugen beim Anzuenden der Weihnachtsbaumkerzen, ein gemeinsames Racletteessen, ueber den Weihnachtsmarkt bummeln, die lieben Kleinen, die sich auf dem Spielplatz beschnuppern, sogar ein gemeinsames Bad der Kinder, eine Wanderung im grossen Freundeskreis, den Kindern beim Fuettern der Schwaene und Enten zusehen, auf dem Klavier herumklimpern, Telefonate mit entfernteren Verwandten, gemeinsam ins Museum gehen, ueber Vergangenes quatschen, sich unterhalten, als wuerde unsere Wohnorte nicht ein grosser Ozean trennen, gemeinsame Plaene machen.Wenn ich an zu Hause denke, muss ich zuallererst an die Leute denken, die dieses zu Hause ausmachen.
Ich wuerde mich wohl wie ein Tourist in meiner eigenen Heimatstadt fuehlen, waeren da nicht die Menschen, die ich wiedersehe. Glaubt mir, mit einer Mannschaft von kleinen Hanseln quer ueber den Ozean zu reisen, ist kein Zueckerschlecken. Sich in den engen Flugzeugsitz hineinquetschen, das lebendige Kleinkind auf dem Schoss aushalten, kleine Haende und Gemueter waehrend der langen Flugstunden beschaeftigen, die mueden Auswirkungen der Zeitverschiebung verspueren, mit haeufigem Erwachen und hellwachen Kindern zur Schlafenszeit umgehen, kurz, all die verschiedenen Unannehmlichkeiten, die so eine weite Reise mit sich bringt, in Kauf nehmen ... es klingt einfach ueberhaupt nicht wie Urlaub. (Wenn mir also jemand - unverbluemt teutonisch - sagt, ich saehe muede aus, dann ist das ganz sicher der Fall.) Aber letzten Endes sind die Leute, die ich auf diese Weise sehen kann, all die Anstrengungen der Reise wert.
Meine Familie und Freunde.
Ich danke Gott fuer jeden einzelnen. Ich bin dankbar fuer die Verwurzelung, die mir das Gefuehl von Zuhausesein, Heimat und Zugehoerigkeit gibt. Danke fuer all die dauerhaften und schoenen Bindungen, die mir wichtig sind. Danke fuer all diejenigen, die diesen Ort zum Zuhause machen.


























































































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