Showing posts with label Tadpoles. Show all posts
Showing posts with label Tadpoles. Show all posts

Tuesday, July 24, 2012

Tadpoles - Kaulquappen

Our tadpoles - a tragedy with a happy end 

For everything there is a season, and a time for every matter under heaven:
a time to be born, and a time to die; 
a time to plant, and a time to pluck up what is planted; ... 
a time to weep, and a time to laugh;
a time to mourn, and a time to dance.
Eccl. 3: 1-2,4

Miriam finally has pets - she is excited! It doesn't matter to her that they are tiny little squiggling tadpoles. We found them in a stream at one of the parks that we go hiking in. Taking care of them makes her happy: She feeds them, fills up their water, observes them - in short, she likes being in charge of these little critters. When it comes to their food it is easy. We give them frozen lettuce which they happily eat.

So we are in for the tadpole experience. For weeks not much happens. They grow ... somewhat. Actually they are so tiny we unable to identify them. We know they are not bullfrog tadpoles because the ones we saw in the Botanical Garden could probably eat ours for breakfast.

Unsere Kaulquappen - Eine Tragoedie mit gutem Ende 

Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit:
Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit;
Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte ausreißen hat seine Zeit; ...
Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit;
Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit;
Prediger 3,1-2,4


Miriam hat nun endlich Haustiere - sie freut sich so! Sie stoert sich nicht daran, dass es bloss winzige zappelnde Kaulquappen sind. Wir fanden sie in einem Wasserlauf in einem der Parks, in dem wir gern wandern. Es macht ihr grossen Spass, sich um sie zu kuemmern: Sie fuettert sie, fuellt ihr Wasserbecken, beobachtet sie - kurz, sie ist verantwortlich fuer diese kleinen Lebewesen und das gefaellt ihr. Als Futter geben wir ihnen gefrorenen Salat, und das fressen sie offensichtlich gern.


Wir haben also Kaulquappen in Pflege. Wochenlang passiert nicht viel. Sie wachsen ... etwas. Leider sind sie so klein, dass wir sie nicht klar identifizieren koennen. Allerdings wissen wir, dass es keine Ochsenfroesche sind, denn die riesenhaften Kaulquappen dieser Art, die wir im Botanischen Garten sahen, koennten unsere als Vorspeise essen.


Everything goes well until Papa feels like he needs to clean the tank in our absence ... and finds dead ones on the bottom.
Shock! Utter disbelieve! How could this happen?? The pleasure of caring for these tiny creatures gets clouded and now becomes a duty: We need to sustain this fragile life.
Have you fed them? When did you fill up their tank with fresh water?
This was supposed to be a fun experience!

Weeks go by. Miriam gets impatient. They sure are taking their time to develop.
Is our tank big enough? Do they have enough water? Enough food?
Let's research on the internet. Let's check out some books on frogs from the library.
And finally, our waiting is rewarded: They do more than just grow, they bodies change and they grow hind legs. Now it really gets exciting!

Alles geht gut bis Papa eines Tages in unserer Abwesenheit das Becken reinigt ... und tote Kaulquappen auf dem Boden findet. 
Schock! Unglaubig fragen wir uns: Wie konnte das passieren?? Die Freude, fuer diese kleinen Kreaturen Sorge zu tragen, ist getruebt und wird stattdessen zur sorgenvollen Pflicht. Wir muessen dieses zerbrechliche Leben erhalten.
Hast du sie auch gefuettert? Wann hast du zuletzt das Wasser aufgefuellt und frischgemacht?
Das Ganze sollte doch eigentlich Spass machen!

Wochen vergehen. Miriam wird ungeduldig. Die brauchen aber lange, sich zu entwickeln!
Ist unser Becken auch gross genug? Haben sie genug Wasser? Genuegend Futter?
Lass uns doch mal im Internet nachlesen. Und sicher gibt es in der Buecherei Froschbuecher, die wir ausleihen koennen. 
Schliesslich wird unser Warten belohnt: Nicht nur, dass sie wachsen, nein, ihre Koerper veraendern sich auch dabei und ihnen wachsen Hinterbeine. Jetzt wird es richtig spannend!


After a while: Look, the first one is growing front legs! Wow? Can you believe it? Look, how it is sitting with its head halfway out of the water! It can breathe! Amazing!

Nach einer Weile: Sieh nur, die erste Kaupquappe hat sogar schon Vorderbeine! Wow!  Kaum zu glauben! Schau nur, wie sie da sitzt, mit ihrem Kopf halb aus dem Wasser. Sie kann atmen! Unglaublich! Also ist es schon ein Frosch?

















And see this one, it doesn't have front legs yet. It is still a tadpole!
How come some develop so much faster?

Und siehst du diese, die hat noch keine Vorderbeine. Das ist noch eine Kaulquappe. 
Wie kommt es eigentlich, dass sich manche so viel schneller entwickeln als andere?


Look, this one still has a short little tail, and this one's is already gone!
They can swim just fine. But they need to get back to land afterward.

So now that some have emerged to land, lungs and all, how do we feed those tiny froglets? They just sit there. Are they still on the lettuce diet? Or do the eat insects now? Alive ones?

Schau mal, dieser kleine Kerl hat noch einen Rest seines Schwanzes, und bei dem ist er schon verschwunden! 
Schwimmen tun die richtig gut. Aber danach muessen sie wieder zurueck an Land.

Nun, da sie also an Land leben, komplett mit Lungen, wie fuettern wir diese - immer noch winzigen - Kreaturen? Sie sitzen einfach da. Sind sie noch auf Salatdiaet? Oder fressen sie schon Insekten? Lebendige?

 
































One morning some float and no longer swim. Miriam is so discouraged! Now, we actually need to bury them with everyone present.  She doesn't even want to look at their dead little bodies. Eliane, obviously, doesn't mind handling them and wants to be the one that carries them outside.


Eines Morgens treiben ein paar an der Wasseroeberflaeche - nein, schwimmen tun die nicht mehr. Miriam ist so entmutigt! Es bleibt mir nichts anderes, als sie mit den Kindern zu beerdigen. Miriam will die leblosen Koerper gar nicht sehen. Eliane hingegen macht sich nichts daraus, sie anzufassen und zu untersuchen, und uebernimmt gern das Tragen.


Then, one more obstacle. We are going out of town for the weekend. What are we going to do with the little critters? Release them real quick? Find them some insects to munch on? Miriam manages to catch a mosquito alive. Will they know what to do? Then, a better idea: Our kitchen compost container! What about putting it under a net and hoping for fruit flies to emerge?

Dann, noch ein Stolperstein. Wir wollen ueber das Wochenende wegfahren. Was machen wir nur mit ihnen? Sie auf die Schnelle freilassen? Auf Insektenfang gehen? Miriam gelingt es tatsaechlich, eine Muecke lebendig zu fangen. Wissen die denn auch, was sie damit anfangen sollen? Schliesslich haben wir eine gute Idee: unser Kompostbehaelter in der Kueche! Wie waer's, wenn wir den einfach unter ein Netz stellen und auf Obstfliegen hoffen?


After our return, we find them unharmed in the tank. Hurray! They made it! Whether they lived off the fruit flies or continued to munch lettuce - we'll never know. We are just happy to see them alive.

Nach unserer Rueckkehr finden wir sie unversehrt im Becken. Hurra - sie haben es ueberlebt! Ob sie sich nun Obstfliegen geschnappt haben oder weiter an dem Salat gefressen haben, werden wir wohl nie herausfinden. Wir sind einfach nur froh, sie lebendig zu sehen.




Finally, the big day has come. Let's get down to the lake where a creek flows in. Let's release them!
Perfect, it is a cloudy day. In between some rain showers we get to the stream.

Schliesslich kommt der grosse Tag. Auf zum See, wo ein Baechlein hineinfliesst. Lass sie uns heute  freilassen! Perfektes Wetter: ein wolkiger Tag. Zwischen Regenschauern machen wir uns ans Werk.



































Miriam is sad to see them go after caring for them for 10 weeks. Can we keep one as a pet?
I am just relieved that there are some left to be able to release them. Relieved that there is a happy end! Somehow with our losses I don't feel too successful. I comfort myself in the fact, though, that in the wild their numbers would have diminished as well. Fish, heron, water snakes, even frogs ... all like tadpoles. I know their success is in the numbers.

Miriam faellt es schwer, die Tiere nach 10 Wochen Pflege wieder frei zu lassen. Koennen wir nicht eines  als Haustier behalten? 
Ich bin einfach nur erleichtert, dass noch ein paar zum Freilassen uebrig waren. Erleichternt ueber den guten Ausgang! Irgendwie halte ich unser Unterfangen angesichts unser Verluste fuer nicht sonderlich erfolgreich. Allerdings weiss ich, dass auch in der Natur nur eine geringe Anzahl ueberlebt. Fische, Reiher, Wasserschlangen, sogar andere Froesche ... alle moegen Kaulquappen. Ihre Ueberlebenschance liegt in ihrer anfaenglichen Unzahl.








And now, is it time to pack up our little tank? Oh no! The story keeps going.
Halfway through, Miriam discovered little snails in the tank. We must have carried some in from the tadpole stream. And to her amazement she finds snail eggs! Sure enough, they hatch and tiny dots move around the water. Now we are breeding water snails!
So Miriam still has pets.
She can't wait to have a 'Snail sale' (of the many that populate our tank.)

Ist es nun Zeit, das Wasserbecken wegzupacken? Aber nein! Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.
Irgendwann entdeckte Miriam winzige Wasserschnecken darin.  Wir muessen sie wohl von dem Wasserlauf miteingeschleppt haben. Und zu ihrer Begeisterung fand sie auch Schneckenlaich. Und tatsaechlich, nach einer Weile schluepfen sie und kleine Punkte bewegen sich durch's Wasser. Nun zuechten wir also Wasserschnecken!
Miriam hat also immer noch Haustiere.
Sie freut sich schon auf einen Schneckenverkauf, (von den vielen, die unser Becken bevoelkern.)