Sunday, April 20, 2014

Kids of the neighborhood - Nachbarskinder

But Christ has indeed been raised from the dead, the firstfruits of those who have fallen asleep. For since death came through a man, the resurrection of the dead comes also through a man. For as in Adam all die, so in Christ all will be made alive. 
1 Cor 15: 20-22 

This is a picture that I just came across from our snow days. The point I want to be making, though, has nothing to do with sledding, snow, or winter.
Our end of the neighborhood is rather international. These are some of the children that live in our street. All these girls are from very diverse backgrounds, and, additional to English, speak their respective mother tongues.  Sheila's parents are from Bosnia, Ilanae's family is from South Africa, my girls, obviously have a German mother. (And it is even more colorful than that: the Mexican and Guatemalan kids weren't out that day.)
However, these kids are very much American, too. They were all born here. Their English is flawless and wouldn't give their family's history away. They don't pay attention to their backgrounds when sledding and having fun in the snow. (My girls and Ilanae do occasionally talk about the similarities of German and Africaans, though, and try to catch something from the other one's speech.)
I realize these are first generation immigrants! Now, that gives me something to think about. When I think immigrants, flashes from Ellis Island come to mind. I found the images and stories there fascinating. Leaving your family and friends, your culture and your language, your childhood and your home, in short, leaving everything you know behind is huge! What a pivotal moment in these families lives! And how that brave step to come across the ocean changed everything for them. But these stories didn't just happen 200, 100, or 50 years ago. They are still happening!
It fascinates me. I find the glimpses that I am getting into these people's lives intriguing. I am left with many questions: What made these families come? Where do these kids feel is their home? How do they feel about that other country that is so much part of their family? How do they feel about their 'home language'?
My story, of course, is familiar to me. I am much more intrigued to find out about their background and family history.
These are just some of the thoughts that were coming to my mind. I guess this is more of an open research project with lots more to find out.
Happy Easter, everybody! 
























Tatsächlich aber ist Christus als Erster von den Toten auferstanden. So können wir sicher sein, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden. Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen in die Welt gekommen. Ebenso kommt auch durch einen einzigen die Auferstehung. Alle Menschen müssen sterben, weil sie Nachkommen Adams sind. Ebenso werden alle durch die Verbindung mit Christus zu neuem Leben auferweckt. 
1 Kor 15, 20-22

Gerade stiess ich auf dieses Bild, als es bei uns geschneit hat. Allerdings will ich nicht von Schlittenfahren, Schnee und Winter schreiben.
Unser Viertel ist recht international. Dies sind alles Kinder, die in unserer Strasse wohnen. Jedes dieser Maedchen hat einen ganz eigenen Familienhintergrund und spricht, zusaetzlich zum Englischen seine jeweilige Muttersprache.  Sheilas Eltern kommen aus Bosnien, Ilanaes Familie ist aus Suedafrika und meine Maedchen haben selbstverstaendlich eine deutsche Mutter. (Und es kommt sogar noch bunter: die mexikanischen und guatemaltekischen Kinder waren an dem Tag nicht draussen.)
Andererseits sind diese Kinder auch ganz amerikanisch. Sie sind hierzulande geboren.
Ihr Englisch ist astrein und verraet nicht ihre Familiengeschichte. Sie kuemmern sich nicht um ihre Vergangenheit, wenn sie Schlitten fahren und im Schnee spielen. (Ab und zu sprechen meine Maedchen schon mal mit Ilanae ueber die Gemeinsamkeiten zwischen Deutsch und Afrikaans und versuchen sich gegenseitig etwas abzulauschen.)
Und mir wird klar, dass dies Immigranten der ersten Generation sind! Das muss ich erst mal verdauen. Wenn ich das Wort Immigranten hoere, dann habe ich Bilder von Ellis Island vor Augen. Ich fand die Fotos und Lebensgeschichten dort faszinierend. Seine Familie und Freunde hinter sich zu lassen, seine Kultur und Sprache, seine Kindheit und seine Heimat, kurz, all das, was einem lieb und wichtig ist, hinter sich zu lassen, ist enorm! Was fuer ein Schluesselmoment in dem Leben einer Auswandererfamilie! Und wie dieser mutige Schritt ueber den Ozean alles fuer sie veraenderte. Aber diese Geschichten sind nicht nur vor 200, 100 oder 50 Jahren passiert. Sie passieren immer noch!
Das fasziniert mich. Ich finde diese Einblicke in das Leben dieser Menschen spannend. Viele Fragen bleiben: Warum sind diese Familien gekommen? Wo ist fuer diese Kinder Heimat? Was halten sie von diesem fernen Heimatland ihrer Eltern, das Teil ihrer Familie ist? Was halten sie von dieser Sprache, die sie zu Hause hoeren und sprechen?
Meine Vergangenheit und Familiensituation ist mir natuerlich wohlbekannt. Viel mehr interessiert mich die Geschichten und Hintergruende meiner Nachbarn.
Das sind nur ein paar Gedanken, die mir beim Betrachten dieses Fotos durch den Kopf gingen. Es ist wohl eher ein offenes Interessengebiet, das zum Weiterfragen und Nachforschen einlaedt.
Frohe Ostern, euch allen!

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